Vorwort des 1. Vorsitzenden Heinz-Leo Geurtsen
zum Neubau des Tierheims in Crailsheim
Liebe Mitglieder,
liebe Tierfreunde,
endlich ist es so weit. Am 30.08.2011 konnten wir den
ersten Spatenstich für unser neues Tierheim vollziehen.
Eine für uns unendliche Geschichte geht zu Ende.
Drei Jahre nervenaufreibender Planungen auf verschiedenen
Grundstücken und deren Finanzierung sind
erledigt.
Nach Fertigstellung unseres neuen Tierheims haben
wir endlich Gebäude, die von der Substanz und von der
Einrichtung dem Deutschen Tierschutzgesetz entsprechen.
Leider wird bis zur Fertigstellung der Gebäude
noch eine geraume Zeit vergehen, sodass wir noch fast
ein Jahr mit unserem Provisorium am Steinbruchweg
leben müssen. Für unsere Tiere und deren Betreuer ist
das ein sehr schrecklicher Zustand.
Auch möchte ich es nicht versäumen einige positive
und negative Aspekte auf dem Weg zum neuen Tierheim
aufzuzeigen.
Positive Aspekte:
- Nach langwierigem Suchen ist es der Stadt Crailsheim
gelungen uns ein neues Grundstück zur Verfügung
zu stellen. Es ist aufgrund seiner Topographie
nicht optimal, aber leider gab es keine Alternative,
um endlich mit dem Neubau beginnen zu
können. Durch diese Topographie entstehen erhebliche
Mehrkosten.
-
Mit der VION Crailsheim GmbH, die unser altes
Grundstück benötigt, konnte nach mehrmaligen intensiven
Verhandlungen über die entstehenden
Mehrkosten eine Vereinbarung getroffen werden.
-
Unsere Bausteinaktion wurde von den Tierfreunden
sehr gut angenommen (siehe Seite 8).
Bei allen Beteiligten und Spendern möchte ich mich
recht herzlich bedanken.
Negative Aspekte:
-
Wir hatten für unseren Tierheimneubau ein Sonderheft
der Tierschutzpost erstellt. Mit diesem Sonderheft
hatten wir ca. 150 einheimische Firmen,
einschließlich aller so genannten Weltmarktführer,
persönlich mit der Bitte um eine Spende angeschrieben.
Auch Herr Oberbürgermeister Michl
hatte in einem Grußwort um die Unterstützung gebeten.
Die Reaktionen der Firmen war für uns sehr verblüffend
und deprimierend. Die Anzahl der Spender
kann man leider an einer Hand abzählen.
Dieses Ergebnis hat uns sehr traurig gemacht, zumal
diese Unternehmen selbstverständlich wissen,
welche Aufgaben ein Tierschutzverein hat. Sollte
eine Katze auf ihrem Gelände Junge bekommen
oder will man seine Wachhunde loswerden, hat
man Anspruch auf die Lösung dieser Probleme
durch den Tierschutzverein. Ob der Tierschutzverein
zur tierartgerechten Erledigung seiner Aufgaben
ein entsprechendes Gebäude benötigt, ist selbstverständlich
uninteressant.
-
Für die Herstellung unserer Quarantänestationen
war ein Zuschuss des Landes Baden-Württemberg
in Höhe von 22.000,- EUR beantragt und in dieser
Höhe in Aussicht gestellt worden. Leider erfolgte
die Zusage durch das Land Baden-Württemberg
nur in Höhe von 10.000,- EUR.
Dringend benötigen wir deshalb noch Spenden.
Gerne können Sie sich auch an unserer Bausteinaktion
beteiligen.
Zum Schluss bedanke ich mich nochmals bei allen
Spendern, Helfern und unseren Mitgliedern.
Herzliche Grüße
Heinz-Leo Geurtsen
1. Vorsitzender